Zeit um kreativ zu sein

Als ich ein Kind war, liebte ich den Kindergarten, weil es dort so viel Bastelmaterial gab. Und ich erlebte es immer so, als hätten die Fräulein Ozeane der Zeit und Energie für das Basteln und das Kreieren. Als ich mit der Schule begann und schreiben lernte, wollte ich irgendwie nie aufhören (ich will es immer noch nicht). Ich musste meine eigenen Welten erschaffen: Bücher, Theaterstücke oder Gedichte. Die Form spielte weniger eine Rolle, ich liebte und liebe immer noch das Gefühl, dass etwas, das in meinem Kopf geboren wurde, zu etwas Physischem heranwächst. Ein Buch oder ein Text, der (im besten Fall) auch andere und nicht nur mich ansprechen kann. Da wo ich mich gerade im Leben befinde, bekommt das Schöpfen nicht so viel Platz wie früher aus verständlichen Gründen. Das Familienleben nimmt die meiste Zeit in Anspruch und so darf es natürlich auch sein. Dennoch sehne ich mich nach einem kleinen kreativen Projekt (das kein Job ist), mit der Betonung auf klein. Wenn ich zu große Ambitionen habe, passiert irgendwie nie etwas.

Also vielleicht wäre ein wenig brodieren genau das richtige Projekt? Wenn man am Abend vor dem Fernseher landet, um ein halb schlechtes Programm zu sehen. Blumen wie diese sind doch ziemlich süß.

Aber am Lustigsten ist doch eine kleine Botschaft. Schön, auf einem Stoffrest zu brodieren anstatt auf einem Kanevas…

Oder eine notwendige Erinnerung für mich selbst machen, auf einem blauen Hintergrund.

Vielleicht etwas für das Kinderzimmer. Wie dieses…

Oder dieses.

Und schließlich vielleicht das kleinste, aber beste Projekt. Ein Fuchs, der alles sagt. ♡

Galeriebilder von Pinterest-Frau Schweden.

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