#18: Fenster Nummer 18 setzt mit dem Thema Selbstliebe fort

Erinnerst du dich an das allererste Fensterchen? Dort schrieben wir drei Dinge auf, für die wir dankbar sind, und in Fenster Nummer 6 schauten wir in den Spiegel und sagten etwas Nettes über uns selbst. Heute wird es eine Kombination aus beidem sein, nämlich:

Schreibe drei Dinge auf, die du an dir magst.

Ich weiß nicht, wie es für euch ist, aber für mich ist es ziemlich schwer. Oft, wenn ich an mich selber denke, sind es an all meine Mängel. Was ich mit mir selbst ändern sollte, dass ich in vielerlei Hinsicht eine bessere Mutter sein könnte, mehr bei der Arbeit zustande bringen könnte oder meinem Partner mehr Wertschätzung entgegenbringen könnte. Als ich mein erstes Kind bekam, war eine Hebamme die zu mir sagte, versuche mehr Freude daran zu empfinden ein Elternteil zu sein als schlechtes Gewissen zu haben. Es ist natürlich, dass Elternschaft immer mit einem gewissen schlechten Gewissen einhergeht, aber ich entschied dann, dass dies meine Beziehung zu meinem Kind nicht beeinträchtigen sollte. Jede Entscheidung, die ich getroffen habe, basierte auf dem, was zu dieser Zeit das fairste und beste war. Vielleicht ist es jetzt anders, aber ich muss nichts bereuen. Also, meine drei Dinge, die ich an mir mag?

  1. Dass ich eine vollkommen genügend gute Mutter für meine Kinder bin.
  2. Dass ich kreativ bin und in der Regel Lösungen für die meisten Dinge finde.
  3. Dass ich offen bin für neue Denk- und Lebensweisen.

Welche sind deine drei? ♡

November…Novent?

Hej zusammen! Hoffe es geht euch gut! Heute, als ich ins Büro ging, war es wirklich November in jeder Ecke. Der kleine Marktplatz war grau, der Himmel war grau, die Bäume waren leer von Blättern und die Luft war mit einer seltsamen Mischung aus Nebel und Nieselregen gefüllt. Ich habe irgendwo gelesen, dass der November der Monat ist, den die Leute am wenigsten mögen. Persönlich finde ich Januar-Februar noch ein wenig schlimmer. Aber ein lustiger Begriff, den ich immer öfter höre, ist Novent. Habt ihr davon gehört? Bei Novent geht es darum, den November zu einer Art Vorgeschmack auf die Adventszeit zu machen, mit all der Gemütlichkeit die sie mit sich bringt. Ich werde das berücksichtigen! Besonders in diesem Jahr, das so schwer ist.

Ich möchte noch nicht ganz auf das Weihnachtsgefühl eingehen, aber es darf sich langsam anschleichen…

…wie in einer besonders schönen Tischdekoration an einem normalen, grauen Dienstag…

… mit einer wärmenden Suppe (hier eine Brokkoli-Suppe, die jeder bei uns zu Hause liebt), frisches Sauerteigbrot und Apfelmost dazu.

Fühlt sich besonders wichtig an, viel draußen zu sein und das klein wenig Tageslicht zu fangen, das wir haben…

…die Meeresbrise fühlen…

…und eine Kaffeepause machen mit wärmenden Getränken und hausgemachtem Gebäck.

Jeden Morgen ist es pechschwarz draußen, wenn ich aufsteht. Ich zünde Kerzen an, schalte das Radio bei geringer Lautstärke ein. Die Kinder liegen so friedlich und warm in ihre Bettdecken gesponnen, dass es sich fast unnatürlich anfühlt, sie aufzuwecken. Ich möchte, dass sie so weich und sanft wie möglich aufwachen. In den letzten Tagen habe ich für sie etwas Heißes zu trinken vorbereitet…

… Und brachte die Tasse und eine schnurrende Katze zu ihrem Bett und ließ sie dort aufwachen. 

Heute war es Hagebuttensuppe mit Sahne und kleinen Mandelkeksen. Dieses Getränk symbolisiert für mich so viel Geborgenheit und Kindheit.

Manche morgen werden natürlich nicht so. Wir laufen herum und suchen nach Dingen, die sie zur Schule bringen sollten, jemand ist zu langsam und ist immer noch auf der Toilette, während die anderen in der Halle warm gekleidet sind und frustriert stampfen. Aber wenn wir wie heute aufwachen, wird der ganze Morgen besser, jeder scheint ein wenig mehr bereit zu sein um den Tag anzugehen. Das wird unser Novent sein.

Alle Bilder in diesem Beitrag (mit Ausnahme des Beitragsbildes) sind von Gastfotografin Amanda Falkman. www.frknfalkman.se

So bringst du deinen 2-Jährigen dazu, mehr zu trinken

Hallo zusammen, an diesem regnerischen Montagmorgen! Es gab eine Menge Reaktionen auf meinen letzten Beitrag über Schweden und die Corona-Krise. Viele Menschen denken natürlich, dass Schweden falsch liegt und dass ich das verstehen sollte, dass es naiv und egozentrisch ist zu schreiben, dass ich froh bin, in Schweden zu leben. Aber manchmal scheint es den Leuten schwer zu fallen, zwei Gedanken gleichzeitig in den Köpfen zu halten. Ich weiß natürlich, so wie alle anderen auch, wie schrecklich diese Krise ist, wie die Menschen leiden und wie wir alle direkt oder indirekt von der Pandemie betroffen sind. GLEICHZEITIG vertraue ich darauf, wie unsere Experten mit der Krise umgehen, und bin froh, dass meine Kinder in der Schule sein dürfen. Keiner von uns hat die Antwort auf das, was am besten funktioniert, aber viele haben einen sehr harten und polarisierenden Ton.

Wie auch immer, wir verlassen die Corona-Krise und kommen zu einem anderen wichtigen Thema. Wie bringt man seinen Zweijährigen eigentlich dazu, ordentlich zu trinken?

Nun, alle unsere Kinder haben ihre eigene Tasse mit einem kleinen Tier auf dem Boden. Man gießt einfach eine Flüssigkeit ein (vorzugsweise keine transparente)…

Und dann hat das Kind eine große Motivation aus zu trinken, weil es das kleine Tier wiedersehen will. Edwards Becher enthält natürlich sein Lieblingstier, einen Hund.

Der Saft ist getrunken und alle sind glücklich, Edward kann wieder sein Lieblingsbuch über Peppa Wutz lesen. ♡

Die Kunst im Hier und Jetzt zu leben

Lebt der Mensch jemals so nah an seinen Gefühlen wie im Alter zwischen zwei und drei Jahren? Ich bezweifle es. Es gibt wahrscheinlich nichts Explosiveres als ihren Willen, der wegen den geringsten Sachen aufsprudelt. Du hast die falsche Hose rausgeholt, ich will dieses Spielzeug zurück, ich will nicht duschen,…

Und es gibt wohl nichts Ansteckenderes als ihr sprudelndes Lachen und ihre Lebensfreude, die sie umgibt wie ein schützender Impfstoff gegen Langeweile und Gleichgültigkeit.

Und es gibt wahrscheinlich kein größeres Geschenk, als ihre unverfälschte Neugier auf das Leben und sich inspirieren zu lassen von ihrer Fähigkeit im Jetzt zu leben. Genau hier. ♡

Freitagsfeeling

Guten Morgen, endlich Freitag! Ich habe mich wirklich auf dieses Wochenende gefreut, nach zwei Wochen mit kranken Kindern. Aber jetzt ist die ganze Familie wieder gesund und wir haben lustige Dinge geplant. Morgen treffe ich mich mit meiner Freundin Emmy in der Stadt (d.h. in Göteborg), wir essen Brunch und schlendern durch die Stadt. Obwohl wir nur zwanzig Minuten außerhalb der Stadt leben, bin ich heutzutage nur selten dort.

Göteborg ist die Stadt meiner Jugend, so viel Spaß habe ich im Laufe der Jahre dort gehabt und ich finde es immer noch wunderbar, dort zu sein. Ich hoffe, ich kann dir bald einen wirklich guten Ratgeber zusammenstellen!

Am Wochenende habe ich mehr Inspiration mit dem Kochen als unter der Woche. In dieser Jahreszeit habe ich am meisten Lust nach warmen, muffigen und bunten Eintöpfen. Richtig spannend klang dieser in Apfelwein angeschmorter Wirsing mit Estragon. Estragon ist wahrscheinlich mein neues Lieblingskraut, so erstaunlich gut und ein eigener Geschmack.

Dazu serviere ich eine dampfend heiße Focaccia, die im Mund zergeht.

Bild von Blogspot.

Als Kind begleitete ich meine Oma manchmal in ihr Büro, sie war eine Art Sekretärin. Meine nachhaltigsten Erinnerungen an diese Besuche sind Omas weibliche Kollegen. Sie waren immer so schön und fein, dachte ich, mit Blusen, Röcken, Stöckelschuhe und ähnlichen Perlenketten. Sie waren freundlich, warm und hatten Würde, genau wie Oma.

Bild von Mitt Kök.

Und dann boten sie immer hausgemachte Kekse an. Die besten waren Strassburgare (Straßburger Plätzchen), ein federleichter, luftiger Keks, der in Schokolade getaucht war. Ich habe sie noch nie selbst gebacken, aber dieses Wochenende wird es passieren! Der Sonntag wird ein schöner ungeplanter Tag, die großen Kinder werden mit Mario Tennis spielen, sonst haben wir noch nichts entschieden. Vielleicht wird es eine Runde auf dem Flohmarkt. (Julius sucht eine Vitrine für seine Lego-Kreationen) oder warum nicht ein Museum? Bohusläns Museum in Uddevalla ist sehr schön und da gibt es viel zu tun für die Kinder. Freier Eintritt noch dazu und immer interessante Ausstellungen, es ist wirklich einen Besuch wert.

Was hast du vor am Wochenende? Hoffe du hast auf jeden Fall ein richtig schönes Wochenende. ♡

Was möchtest du in diesem Sommer hier lesen?

Jetzt ist die Planung in vollem Gange für alle Sommerbeiträge. Und ich möchte diesen Blog für euch LeserInnen natürlich so gut wie möglich machen und brauche deshalb eure Hilfe! Was willst du diesen Sommer hier lesen? Etwas Besonderes wo du Tipps haben willst oder worauf du neugierig bist? Welche Sorte von Beiträgen gefällt dir am besten? Du kannst mir auch eine Frage stellen, so kann ich eine kleine Frage-und-Antwort-Liste zusammenstellen. Kommentiere direkt hier oder auf Facebook oder schreib mir ein Mail an info [at] frauschweden [Punkt] de. Wäre dir sehr dankbar für deine Antwort. ♡

Wanderungen auf historischem Land

Jetzt sind wir zurück in der täglichen Routine, die Kinder sind in der Schule und ich bin wieder in meinem kleinen Büro. Lange Wochenende, Ferien und Feste zu Ehren, aber ich liebe den Alltag. Und zum Glück ist es so, denn diese Tage gibt es soviel mehr. Lange gemeinsame Ferien können, hm, eine Herausforderung sein, mit allen Kindern und ihren unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen. Wir haben herausgefunden, dass wir morgens so schnell wie möglich raus müssen um die Kinder physisch zu aktivieren, dann fließt der Tag besser.

Jenseits unseres kleinen Dorfplatzes befindet sich ein Hügel, mit einem Wanderweg rundum. Der ist genau das Richtige auch für Edwards kleine Beine. Das ganze Wetter, das hässlich und grau in der Stadt ist, wird schön in der Natur, finde ich. Die Natur kann nie hässlich sein, sie existiert einfach. Genau an diesem Tag, gleicht sie einem fließenden Aquarell.

Edward testete ob die Stiefel das Verkaufsversprechen wasserdicht einhalten.

Im 17. Jahrhundert lag unsere kleine Stadt auf diesem Hügel, und unter diesen moosigen Hügeln kocht es von Geschichte. 1658 begann ein Umzug der gesamten Stadt an seinen heutigen Standort. Um den Umzug vorwärts zu treiben hat man große Teile der Stadt einfach niedergebrannt. Doch gibt es immer noch die prächtige Festung aus dem 14. Jahrhundert, die hinter den Bäumen hervor schaut.

Wir haben weitergekämpft mit unseren Wanderungen und Spaziergängen. Am nächsten Tag schien endlich wieder mal die Sonne, zum ersten Mal seit Wochen fühlte es sich an. Gestern, als wir zur Schule gingen, sagte Julius: Endlich fängt die Schule an, keine Spaziergänge und keine Flohmärkte mehr die ganzen Tage. ♡

Eine vollgepackte Woche

Ich sage Hej zu euch an diesem Dienstag, mit einem Bild von einem der berühmten Stockholmer Steinlöwen. Hier auf dem Blog war es gestern ein wenig still, wir kamen aus der Hauptstadt nach Hause und sowohl die Kinder als auch ich schienen Jetlag zu haben. Ein bisschen zu wenig Schlaf und vielleicht ein Virus, das sich hier zu Hause herumschleicht. Ich wollte heute einfach reinschauen und Hallo sagen, es macht so viel Spaß, dass immer mehr Leute hier her finden! Jeder Besucher und jedes Klicken auf das Herz macht mich so glücklich. Das gibt mir Lust und den Willen mehr und mehr so lustigen, nachdenklichen und interessanten Inhalt wie möglich zu produzieren. Danke!

Diese Woche erhaltet ihr mehr Tipps und Berichte von unserer Reise nach Stockholm, also haltet ab morgen hier Ausschau. Ich habe auch die Ehre erhalten, als Gastbloggerin auf einer größeren Seite zu schreiben, aber mehr darüber, wenn der Text da draußen ist. Diese Woche beginnt auch die Renovierung unseres Ferienhauses in Orust, hoffe, dass du uns auf dem Weg zu einem funktionierenden Ferienhaus begleiten möchtest? Schließlich werfen wir noch ein paar gute Rezepte rein, ein wenig Auktionsinspiration und vielleicht einen Text über eine brennendes Thema, das in meinem Computer ist und auf den richtigen Zeitpunkt für die Veröffentlichung wartet. Damit wünsche ich dir eine wirklich schöne Woche. ♡

König Edward hält Hof

Unser jüngster, Edward, ist 5,5 bzw. 7 Jahre jünger als seine großen Geschwister. Diese Momentaufnahme von gestern ist typisch für das erhabene Leben, das er lebt. Seine Geschwister lieben ihn wirklich und sie machen alles, um den kleinen König bei guter Laune zu halten. Hier haben sie einen „Thron“ aus Kissen angeordnet und ihm sein Lieblingsfrühstück serviert, Joghurt und Omas hausgemachte Himbeermarmelade, auf einem kleinen Holztablett. Und haben ihm den Fernseher eingeschaltet, natürlich mit seiner Lieblingssendung Pippi Langstrumpf. Edward ist nicht besonders beeindruckt oder dankbar, sondern findet das Ganze vollkommen angemessen. Wo wird das alles Enden, kann man sich fragen?

Sinnloses Bloggen in Corona-Zeiten?

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Es ist schwer, jetzt zu schreiben. Ich schreibe und lösche, schreibe und lösche wieder. So viele Menschen auf der ganzen Welt, die leiden und ihre Lieben verlieren. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen, die ihren selbstverständlichen Platz als die größten Helden der Gesellschaft zurückerobern, die aber auch mit knappen Ressourcen und Überbelegung zu kämpfen haben. Da fühlt es sich so lächerlich an, über unseren Alltag hier zu schreiben, der zwar begrenzt ist, aber im Großen und Ganzen privilegiert und verschont.

In den sozialen Medien verbreiten viele Menschen ihre Sorgen und Ängste. In bösartigen Kommentaren und ermahnenden Forderungen an Fremde. Ich mache mir auch Sorgen um meine Lieben die zur Risikogruppe gehören. Für die Kinder und ihre Zukunft, und welche Konsequenzen noch kommen, abgesehen von ihren trockenen, kaputtgewaschenen Händen.

Aber meine Stärke war immer schon, die Schönheit der Existenz zu sehen. Die Lichtschimmer, die es trotz allem gibt. Wie Menschen einander zu Hilfe eilen, Initiativen starten, um denjenigen zu helfen, die ihre Häuser nicht verlassen können. Wie viele Familien kommen einander näher, weil es nicht mehr viele Pflichten gibt, keine Aktivitäten, zu denen man sich beeilen muss. Es geht nicht irgendwelche Pläne zu machen, niemand muss Angst davor haben, etwas zu verpassen, denn es gibt nicht viel zu verpassen. Vielleicht zwingt uns diese abscheuliche Pandemie, die Veränderungen, die wir ohnehin vornehmen mussten, schneller durchzuführen. Weniger Fliegen, die lokalen Lebensmittelproduktion unterstützen und das Beste aus den Ressourcen machen, die wir in unserer Nähe haben. Diejenigen die wir am meisten lieben nahe bei uns zu halten und das andere wegräumen das unsere Kraft beansprucht.

Ich glaube auch nicht, dass sich Leute an Blogs wie meinen wenden, um Informationen über Covid-19 zu erhalten, sondern eher um an etwas anderes zu denken. Deshalb möchte ich dies weiterhin zu einem sicheren und schönen Ort mit Inspiration und Hoffnung machen, ein wenig Ruhe von den Turbulenzen. Was meinst du, was würdest du gerne hier lesen? ♡

Ein Lebenszeichen

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Hallo zusammen! Es ist schon viel zu lange her. Meine großen Pläne für den Blog-Sommer sind völlig zusammengebrochen und ich habe mich auf andere Dinge konzentriert. Ich hoffe aufrichtig, dass ihr noch da seid und lesen möchtet, weil ich bin so eifrig und gespannt darauf, diesen Blog wieder zum Leben zu erwecken. Wir sind nach einem langen, verwilderten Sommerurlaub auf Orust wieder zurück in der Stadt.

Der Kontrast zwischen Alltag und Sommerleben könnte nicht größer sein. Sechs Wochen lang sind wir nur die ganzen Tage draußen gewesen, die Schminktasche lag irgendwo weit in einer vergessenen Schublade, das Handy musste sich damit begnügen, allein und still in der Hütte zu sein und die Kinder haben nicht ein einziges (!) Mal nach dem iPad gefragt. Wir haben im Freien gefrühstückt, jeden Morgen von einer Wand aus Vogelgezwitscher aus dem Wald begleitet, auf staubigen Feldwegen geradelt, gebadet (vielleicht mehr als je zuvor) und jedes Gemüse gegrillt, das unser kleiner Dorfladen hervorbringen konnte. Edward hat gelernt, Rehe zu sagen, nachdem er sie beobachtet hat, wie sie ganz in der Nähe von uns in der Abendsonne grasen. Eine Sonne, die die ganze Welt perfekt goldgelb und schimmernd macht. Jede Nacht haben wir gesehen, wie die Sonne über dem Feld unterging, in wechselnden Farben, orange, tiefblau, rosa. Manchmal hielten die Scheinwerfer eines weit entfernten Autos an, um einen Elch zu sehen. Spät abends sind wir in die Hütte gekrochen, wo vier Matratzen hintereinander gereiht lagen. Die Kinder sind mit Sand auf der Kopfhaut, schmutzigen Zehen und warmer Sommerhaut eingeschlafen, so wie es in den Sommerferien sein sollte. Kein Muss, keine Zeiten, nur Leben und Lebensfreude.

Aber jetzt sind wir, wie gesagt, wieder in der Realität. Die Kinder waren beim Friseur, der ein paar Kilo Salz und Sand aus den Haaren spülte, alle verfilzten Knoten des Sommers auskämmte und das wegschnitt was die Sonne und das Meer abnutzte. Ich habe ihre trocknenden Mückenstiche eingeschmiert, habe saubere, gebügelte Kleidung bereitgelegt und heute Morgen waren zwei wirklich zivilisierte Schulkinder, die dem ersten Tag des Herbstsemesters entgegen marschierten.

Dieses schöne, flüchtige Gefühl eines Neuanfangs lag in der Luft, als ich dann ins Büro ging. Gemeindearbeiter fegten die Straßen, die Sauerteigbäckerei hatte wieder geöffnet und viele Kinder mit neuen Rucksäcken machten sich auf den Weg den Hügel hinauf in Richtung Schule. Der Herbst ist immer noch ein leeres Blatt Papier mit neuen Möglichkeiten, und nach diesem Sommer sind wir bereit. ♡

Die Sehnsucht nach dem Meer

Wenn die Welt mit all ihrem Wahnsinn immer näher rückt, gibt es einen Ort, nach dem ich mich sehne. Wenn wir auf der Schotterstraße zu unserem kleinen Häuschen auf Orust abbiegen, sinken buchstäblich meine angespannten Schultern und sowohl die Sorgen der Welt als auch des Alltags rinnen ab. Wenn ich die Autotür öffne und die frische, sauerstoffreiche Luft meine Lunge füllt und ich über die vertrauten Weiten schaue, fühle ich einfach nur Frieden.

Die Kinder und ich laufen runter zu „unserem“ Strand. Sie fischen Seesterne und Austern und studieren sie sorgfältig, bevor sie wieder dem Meer zurückgegeben werden. Ich sitze und beobachte sie auf der kleinen Bank neben dem Bootshaus, wo es Schutz vor dem Wind gibt und die Sonne fast meine Nasenspitze wärmt. Denke darüber nach, wie stolz ich auf unser Trio bin. Wie die Großen sich um ihren kleinen Bruder kümmern, dass er nicht auf einem Felsen ausrutscht oder zu nah ans Wasser geht. Sie kennen alle Arten, die im Meer leben und wissen, wie sich die Gezeiten ändern, sie vergessen die Zeit da unten am Strand und vergessen sogar, miteinander zu streiten. Wie selbstverständlich es geworden ist, dass das Meer ihnen gehört, es ist ihr Element.

Wir gehen langsam wieder nach Hause und suchen am Waldrand noch nach Pfifferlingen. Wenn wir Glück haben, füllen wir unsere Taschen und braten Pilze für das Abendbrot. Wir kommen nach Hause in die Hütte und Mario hat Kastanien auf dem Grill zubereitet, die wir in unserem Garten essen können.

Wenn es dunkel wird, gehen wir in die Hütte und zünden die kleinen Lampen in den Fenstern an. Stellen fest, dass sich die Geranie in Erwartung auf den nächsten Frühling zurückgezogen hat.

Wenn die Welt mit all ihrem Wahnsinn immer näher rückt, gibt es einen Ort, nach dem ich mich sehne… lese mehr auf dem Blog: www.frauschweden.de

Wir zünden kleine Teelichter an und stellen sie in den Kachelofen aus dem späten 19. Jahrhundert, der gerade gemauert wurde, sodass er Zeit zum Trocknen hat und wir zu Weihnachten einheizen können. Im Hintergrund hört man Mario herumwerkeln mit einem der unzähligen verbleibenden Projekte. Was mich erfüllt, ist Dankbarkeit für alles, was wir zusammen haben, für einander und für diesen Ort, der uns so viel Freude und Hoffnung für die Zukunft gibt.

Für alle Herzen

Morgen ist Valentinstag, der hier in Schweden Alla hjärtans dag („Tag aller Herzen“) genannt wird. Ein Tag mit einem bitteren Nachgeschmack, finde ich. Teilweise erinnere ich mich an die Schulzeit, als wir Schüler einander Nelken schicken konnten. (Es war also die Schule, die dies arrangiert hat, hoffentlich sind solche idiotischen Arrangements bereits ausgerottet?) Einige bekamen nicht eine einzige, andere trugen einen großen Blumenstrauß nach Hause, wie eine Art Beliebtheitstrophäe. Die Tatsache, das zusätzlich ein Haufen Produkte hergestellt werden, die nur für diesen einzigen Tag verkauft und dann verstaut oder weggeworfen werden, ist wohl die Höhe der Verschwendung? Mit all dem gesagt, kann es nie falsch sein, sich ein wenig extra um seine Liebsten zu kümmern. Es muss nicht schwierig oder teuer sein.

Ich habe herzförmige Zimtschnecken für die Kinder gebacken, die wir morgen im Zug nach Stockholm haben werden.

Hallo, geliebtes Kind ♡

Und Julius, der zum Frühstück immer Joghurt mit Honig isst, kann es ein wenig extra schön bekommen. (Super einfach, tröpfle einfach kleine Tropfen rauf und ziehe einen Zahnstocher hindurch, beginne in der Mitte und nicht anhalten, bis alle Tropfen durchgezogen sind.)

Funktioniert genauso gut mit der Lieblingsmarmelade des kleinen Mannes, Himbeermarmelade.

So jetzt packen wir, weil morgen früh fahren die großen Kinder und ich nach Stockholm, um meinen Bruder und seinen Sohn zu besuchen. Natürlich bekommt ihr bald einen Bericht von dort. ♡

Endlich Sonne

Gestern Morgen stellten wir benommen fest, dass etwas anders war. Nach wochenlangem Regen und einer Grauskala schien plötzlich die Sonne von einem hohen und strahlend blauen Winterhimmel. Leicht euphorisch rannten wir umher und packten Essen und Kinder ein und saßen uns ins Auto in Richtung Orust. Dort angekommen, schauten wir nach unseren kleinen Hütten, wärmten den Grill und aßen vegetarische Würstchen und Hamburger. Dann nahmen wir unseren kleinen Weg durch den Wald in Richtung Meer. 

Es war völlig windstill und das Wasser glänzte ohne die geringste Welle. Julius war geschockt über die „Hitze“ der Sonne und warf seine Jacke ab.

Eins, zwei, drei…ab zum Strand!

Jemand war vor uns angekommen. Wilde Vermutungen kamen auf. Adler, Schwan oder gar ein Dinosaurier?

Edward und ich ließen uns auf einer Bank an einer sonnengewärmten Wand nieder und packten Kaffee und Kekse aus.

Komplikationen traten auf, als Edward beschloss, seinen Keks ins Wasser zu werfen, etwas das er direkt bereute. Gut, dass man nette Geschwister hat, die direkt ausrückten und eine Rettungsaktion starteten.

Die Sonne ging langsam unter und wir begaben uns wieder zurück zum Häuschen. Entlang des Weges ist diese alte Steinmauer, ich finde sie so schön. Stell dir vor, wie sich jemand einmal abgeplagt hat, um sie an Ort und Stelle zu bekommen. Da ist es schön, dass sie heute immer noch ihre Funktion als Grenze zur Kuhweide erfüllt.

Ich ging ein wenig hinter den anderen und lauschte der Stille zu. Während wir weg waren, war die Sauna warm geworden und wir setzten uns hinein und tauten dort auf. So ein dringend benötigter, ruhiger Tag mit den Verpflichtungen des Alltags auf langem Abstand.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Start in die Woche. ♡

Meine drei Schätze

Seit Jahren habe ich eine große Schachtel gefüllt mit Zeichnungen, Bildern und kleinen losen Notizen über die Kinder und ihren Taten. Kein direktes System, sondern nur eine kleine chaotische Schatztruhe der Erinnerungen. Im Laufe der Jahre hat sich diese Kiste gefüllt und ich habe lange überlegt, etwas mehr strukturierteres zu organisieren. Endlich beschloss ich der Sache ein Ende zu machen und bestellte drei schöne Bücher, eines für jedes Kind.

Ich finde sie sind echt nett geworden! Der Umschlag ist mit einem Gewebe aus 100% Baumwolle eingekleidet und drinnen sind sowohl Plastiktaschen als auch leere Seiten zu füllen. Ich wählte die Lieblingsfarbe jedes Kindes (okay, Edwards musste ich ein bisschen raten) und ihre Namen in Goldtext geprägt. Sie stammen von der schwedischen Firma Bookbinders Design, die schwedisches Design und hohe Qualität vereint. Fühlt sich gut an, dass die Bücher klimafreundlich produziert und alterungsbeständig sind, so dass es den Kindern lange Freude bereiten kann.

Jetzt gilt es nur noch, die Bücher zu füllen. Normalerweise schreibe ich den Kindern jedes Jahr einen kleinen Jahresbrief, also denke ich, dass sie jetzt einen gegebenen Platz hier bekommen. Ich spare auch einige besonders schöne oder wichtige Zeichnungen von jedem Kind. (Wenn ich alle Zeichnungen und Handarbeiten der Kinder, die im Laufe der Jahre vom Kindergarten und Schule nach Hause getragen wurden aufbewahrt hätte, hätte ich ein zusätzliches Zimmer gebraucht.) Gestern Abend habe ich angefangen, durch meine Schatztruhe zu wühlen und war in Gedanken und Erinnerungen versunken. Leicht, nostalgisch zu werden, über die verflogene Zeit. All die süßen Dinge die sie einst sagten und wie klein sie einmal waren. Dies wird wahrscheinlich einige Zeit in Anspruch nehmen, fühlt sich aber völlig okay an. ♡♡♡

Mein Donnerstagmorgen

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Der Tag begann damit, dass wir alle etwas zu spät aufwachten und ich fühlte mich die ganze Zeit einen Schritt hinterher. Da wir gestern Abend nicht zu Hause waren, hatte ich nicht die üblichen Vorbereitungen getroffen, welche den Morgen etwas erleichtern und reibungsloser machen. Oh Gott, was für einen Unterschied das macht, habe ich entdeckt. Musste gefrorenes Brot für das Kinderfrühstück direkt auf dem Herd erhitzen (warum haben wir keinen Toaster?), herumlaufen und die Turnbeutel der Kinder suchen, den Julius nach den neuen Worten von der Hausaufgabe befragen, und gleichzeitig Handschuhe, Mützen und Jacken finden, die wie eine Hindernisbahn im ganzen Haus verstreut lagen. Puh. Kurz bevor wir gingen, schaute ich in den Spiegel, bemerkte dass ich eine total komische Frisur hatte. Ich konnte aber keinen Mütze oder Schal finden, um sie zu verstecken, also versuchte ich, das Schlimmste flach zu drücken und so waren wir auf dem Weg. Als ich den Kinder auf Wiedersehen winkte, traf ich natürlich einen Bekannten, der in die gleiche Richtung musste und von seinem Fahrrad absprang, um mit mir zu gehen. Ganz nett, aber gerade heute fühlte ich mich wie eine Mischung aus der Mutter in den Simpsons und einem Troll mit meiner Frisur und wäre am liebsten allein gewesen.

Jetzt bin ich auf jeden Fall zu Hause, habe mich gekämmt und ein paar Liter Kaffee gekocht. Werde versuchen, den Tag mit effektiver Arbeit zu beginnen, weil am Nachmittag um 14 Uhr in Edwards Kindergarten ein Luciafest ist. Unser Kleiner Mann sollte da Lebkuchenmann spielen, es wird so niedlich werden alle die kleinen Leben zu sehen. Ich möchte morgen ein wenig mehr über die Lucia Feierlichkeiten schreiben, da ist ja der eigentliche „Luciatag“, schau doch gerne dann wieder vorbei. ♡

Jahresrückblick 2019

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Ein Frohes Neues Jahr, an euch liebe Leser! Es fühlt sich cool an, jetzt in den 20ern zu leben, klingt irgendwie mehr wie ein echtes Jahrzehnt als die beiden letzten zuvor. Aber bevor wir ins neue Jahr starten, möchte ich auf 2019 zurückblicken und versuchen zusammenzufassen. Diese Liste floriert in der Regel auf verschiedenen schwedischen Blogs und ich möchte natürlich nicht schlechter da stehen.

Hast du 2019 etwas getan, was du noch nie zuvor getan hast? Sang im Chor, startete einen Blog, erwarb ein Sommerhäuschen.

Hast du eine große Veränderung durchgemacht? Ja, viele. Wir fingen an, an den Wochentagen, mehr vegan zu essen, die ganze Familie. Wir zogen (wieder) um, ich begann nach dem Mutterschaftsurlaub zu arbeiten und unser kleiner Mann fing im Kindergarten an.

Wurde in diesem Jahr jemand deiner Freunde Eltern? Ja, einer meiner besten Freundin bekam Zwillinge!

An welches Datum aus dem Jahre 2019 wirst du dich immer erinnern? An den 11. Oktober, als Julius einen Sturz hatte, auf dem Kopf landete, sich eine Schädelfraktur und eine Blutung im Gehirn zuzog. Das Gefühl, neben einem medizinischen Team in der Notaufnahme zu stehen und nicht zu wissen, wie es für mein geliebtes, geliebtes Kind gehen wird. Aber es ging, Gott sei Dank, gut.

Ist jemand gestorben? Ja, an einem der letzten Tage des Jahres verstarb ein Verwandter meines Mannes.

Welche Länder hast du besucht? Spanien und Dänemark

Bester Kauf? Unsere kleine Mini-Hütte auf Orust, die uns erlaubte, ein paar Wochen dort im Sommer zu sein, während wir die „große“ Hütte renovieren. Sie enthielt auch eine Sauna, so haben wir die Hütte auch einige Male in der kalten Jahreszeit besucht. Das Beste für die ganze Familie.

Hat dich irgendetwas wirklich glücklich gemacht? Meine Familie. Der Telefonanruf mit der Nachricht, dass wir in unser Haus einziehen können. Dass der Verkauf unserer alten Wohnung so unerwartet einfach und gut verlief.

Hast du 2019 etwas vermisst, was du 2020 haben möchtest? Meine Geduld. Schlaf und Erholung.

Was wünscht du dir, dass du mehr getan hättest? Bücher gelesen, gemalt, spazieren gegangen, Freunde getroffen.

Was wünscht du dir weniger? Bedeutungsloses scrollen auf Instagram

Lieblingsserie aus dem abgelaufenen Jahr? The Crown und „Vår tid är nu“ („Unsere Zeit ist jetzt“)

Bestes Buch, das du in diesem Jahr gelesen hast? Oh, viel zu wenig. War sehr fasziniert von „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben. Auch „Arv og miljø“ („Wille und Testament“) von Vigdis Hjorth, leste ich und fand es sehr gut.

Größte musikalische Entdeckung? Ich glaube nicht, dass ich jemanden entdeckt habe. Höre meistens das alte Gewöhnliche.

Was war dein größter Erfolg bei der Arbeit im Jahr 2019? Dass ich endlich den Blog gestartet habe, von dem ich so lange geträumt habe. Ich liebe es einen Ort zum Schreiben zu haben, wo ich völlig frei entscheiden kann. Und dass ich ein Buch fertig gestellt habe, während ich noch im Mutterschaftsurlaub war.

Größter Erfolg auf privater Ebene? Dass die Kinder in ihrer neuen Schule zu gedeihen begannen.

Größter Fehler? Dass ich nicht genügend Zeit für die Erholung gesetzt habe.

Warst du in diesem Jahr glücklicher oder trauriger als in den vergangen Jahren? Es sind jetzt mehrere intensive Jahre hintereinander gewesen, also weiß ich es nicht wirklich. Ich habe mich selten hingesetzt um zu spüren, wie ich mich fühle, etwas, das sich ändern muss.

Für was hast du am meisten Geld ausgegeben? Unser Sommerhaus, das buchstäblich Geld isst. Die ungefähr langweiligsten Ausgaben sind Bodenarbeiten, Entwässerung, Kies und Erde. Aber schön wird es!

Etwas, das du wolltest und bekommen hast? Dass die ganze Familie (minus unser Kleinster) zusammen Ski fahren konnte. Ein langer Sommer mit den Kindern.

Etwas, das du wolltest und nicht bekamen hast? Ein langer und ruhiger Sommer mit den Kindern. Ein erholsames Weihnachtsfest.

Was hast du an deinem Geburtstag 2019 gemacht? Wurde von niedlichen Kindern in Pyjamas geweckt, die wunderschön sangen und mir das Frühstück ans Bett brachten. Ich hatte mir ein Abendessen von meiner Mutter gewünscht, welches ich am Abend bekommen habe. Schön arrangiert mit meinem Lieblingsessen und einem Blumenstrauß dazu. Alles, was es braucht.

Gibt es etwas, das dir dein Jahr noch besser gemacht hätte? Ja, das niemand den ich kenne Krank sein musste. Weniger Stress und bessere Planung.

Was hat dir am meisten wohl getan? Yoga am Dienstag. Bei unserem Sommerhäuschen zu sein und mit den Kindern im Meer baden, Abendspaziergänge in der Sonne zu machen und die rosa Sonnenuntergänge über den Feldern genießen. Auf sonnenwarmen Feldwegen gehen, die Kühe und neugeborene Fohlen zu begrüßen, draußen Frühstück essen. (Pfannkuchen die Mario auf dem Herd des Grills gebraten hat). Dass wir endlich an den Ort ziehen konnten, an dem wir am liebsten Leben wollen. Und dazu noch in ein so schönes Haus.

Wen hast du vermisst? Meine Großmutter. Immer. Ich wünschte, sie hätte Edward kennengelernt.

Die besten neuen Leute die du kennengelernt hast? Unsere neuen Nachbarn. Ein solcher Vorteil für uns alle, Gleichaltrige direkt neben uns zu haben.

Am stolzesten auf? Meine Kinder, die zu so feinen und netten Mitmenschen wachsen.

Was wirst du nächstes Jahr anders machen? Pünktlich ins Bett gehen. Jeden Tag spazieren gehen. Vielleicht mit Krafttraining beginnen, auch wenn es sich für mich sehr charakterfremd anfühlt ins Fitnessstudio zu gehen. Mehr Gegenwärtig und präsent zu sein und das furchtbare Handy weg legen, sobald der Arbeitstag vorbei ist.

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