Wenn das erste Lichtlein brennt, ist die Tür zu Weihnachten ein Spalt weit offen

Guten Morgen und frohen Advent an euch! Ich wünschte, ihr könntet spüren, wie gut es in unserer Küche duftet. Ich habe die traditionellen Safranbrötchen (Lussebulle) gebacken und frisch gemahlenen Weihnachtskaffee gebraut, der Düfte von Zimt und Kardamom in jedem Winkel verteilt.

Wir haben den Tisch mit Omas feinem Porzellan, handbesticktem Weihnachtstischtuch und den drei Zuckerlaternen der Kinder gedeckt. 

Ich habe etwas Wintergrün aus dem Garten reingeholt und in unsere neu gefundene Flohmarktvase aus den 1940er Jahren gestellt. Bezahlte 5 kr d.h. 50 Cent (!!!!!) dafür, weil die nette Flohmarktdame findet, dass wir so oft dort einkaufen. Liebe die Vase!

Jetzt läuten die Kirchenglocken über dem Marktplatz und vermischen sich mit Tiger Daniels heller Stimme aus dem Fernseher und den Mädchen, die aus Elisabeths Zimmer kichern. Bald werde ich die ganzen Familie zu unserem nächsten See schleppen, der auch komplett weihnachtlich dekoriert ist. Es sieht so aus, als ob es ein guter Tag wird. ♡

Luciafest

Heute ist das Luciafest, vielleicht das schönste Fest, das wir hier im Norden haben. Die Kinder glaubten jahrelang, dass dieser Tag da war, um die Lucia unserer Familie zu feiern, das heißt, die Patin meines Mannes. Und natürlich ist sie es wert zu feiern, eine wärmere und freundlichere Person, muss man lange suchen. Allerdings hat das schwedische Luciafest etwas andere Wurzeln, die, wie ich glaube, für die meisten Schweden ziemlich unklar sind. Es ist eine Art Mischung aus sowohl vorchristlicher Traditionen als auch der Feier der heiligen Lucia, die im Jahre 300 als Märtyrerin starb. Am wichtigsten ist zumindest das ganze Licht, das sie unter uns ausbreitet, an dieser dunkelsten Zeit des Jahres. Es ist übrigens die längste Nacht des Jahres. Die meisten Schüler feiern Lucia, indem sie in der Schule oder Kirche auftreten und vor ihren Eltern singen. Ich selbst erinnere mich, wie hingebungsvoll es war, sich das lange weiße Kleid anzuziehen und zusammen mit der ganzen Klasse und unseren Kerzen in einen verdunkelten Raum hineinzugleiten. Gestern war meine Tochter an der Reihe und ich sah, wie sie es genauso ernst nahm wie ich es einstmals tat. Den Rücken gerade und die Händen in der richtigen Position vor der Brust die ganze Zeit. Und sorgfältig, in jeder einzelnen Silbe mitsingen. So schön. ♡

Wir waren diese Woche auch in der Kirche, um die Luciafeier mit den Kinderchören dort zu sehen. Unsere Kirche ist nur einen Steinwurf von zu Hause entfernt und auf dem gleichen Platz wie unser Büro. Sie wurde in den 1660er Jahren erbaut und ist wirklich unglaublich schön.

Von der himmlischen Holzdecke, wo die Originalgemälde noch vorhanden sind, hängt ein fantastisches Votivschiff aus der gleichen Zeit als die Kirche gebaut wurde. Sie sind in nordischen Kirchen weit verbreitet und sind Gaben von Seefahrtsbesatzungen, die in Seenot waren. Sie beteten zu Gott und versprachen, ein Geschenk zu geben, wenn sie der Katastrophe entkommen. Oft war es ein Modell der Schiffe, mit denen sie segelten. Ein wenig schwindelerregend, daran zu denken jetzt über 300 Jahre später, wenn man von der Kirchenbank hinauf auf das Schiff schaut. Wer waren diese Matrosen?

Die Kinder sangen so schön und einfühlsam und alle Kinderlucia-Feierlichkeiten sprudelten in mir hoch und ich war gleichzeitig glücklich und gerührt.

Danach gingen wir den kleinen Weg über den Marktplatz nach Hause und sagten Gute Nacht zu unserem Weihnachtsdekorierten Büro. Ich wünsche dir Frohe Lucia. Heute zünden wir eine Menge Kerzen an und essen so viele Lussekatzen und Pfefferkuchen wie wir wollen. 🕯

#21: Eine Wand voller Freundlichkeit

Heute kommt noch eine andere Idee der Kinder. Es scheint so, dass sie die besten Ideen für diesen Kalender haben, vielleicht hätte ich sie Fensterchen machen lassen sollen. 😊 Wir sprachen jedenfalls über Freundlichkeit und das war ihre Idee zum Thema:

Mach‘ eine Freundlichkeitswand.

Sie fanden, es wäre gut, eine Wand voller Freundlichkeiten hier zu Hause zu haben. Eine Art Altar, wo man hingehen kann und etwas ermutigendes, nettes oder ein nachdenkliches Zitat lesen kann. Um es einfach zu machen, kann jeder ein paar nette Worte auf Post-it-Notizen schreiben und direkt an der Wand aufkleben. Dann ist es einfach zu ersetzen, wenn man variieren möchten. Ein Zitat, das wir von mir aus gerne behalten können ist dieses:

„Jeder, den du triffst, führt einen Kampf von dem du nichts weißt. Sei freundlich. Immer.“

Genau das wünsche ich mir, dass die Kinder von zu Hause mitnehmen. Man weiß nie, was sich in einem anderen Menschen verbirgt, das Wichtigste was man tun kann, ist zu versuchen, nett und freundlich zu sein. ♡

Was steht auf deiner Freundlichkeitswand?

Tante Elsas Pfefferkuchen

Hej zusammen! Hier zuhause sind die Weihnachtsvorbereitungen in vollem Gange. Das große Ereignis dieses Wochenendes war das alljährliche Pfefferkuchenkecksebacken.

Ich habe jedes Jahr Pfefferkuchenkeckse gebacken, so lange ich mich erinnern kann und sicherlich auch davor. Hier sind mein großer Bruder und ich am Teigen in der Mitte der 1980er Jahre.

Ein erfolgreiches Backen muss Folgendes beinhalten: Pfefferkuchenteig nach dem Rezept meiner Großmutter und so viele Kinder wie möglich. Die Kinder werden vor allem zum Teigessen gebraucht, weil man sowieso nie die Energie hat den kompletten Teig auszurollen. Ein wenig Abfall ist notwendig, wenn man vor dem Ende des Tages fertig sein sollen. Dann gilt es, so dünn wie möglich zu rollen und dort können die Kinder sehr kontraproduktiv sein.

Mein Trick ist, dass die Kinder ein Blech bekommen, wo sie frei verwüsten und wirklich dicke Keckse in tausend verschiedenen Formen ausstechen können. Den Rest mache ich mit der gleichen Effizienz wie meine Mutter, super dünn gerollt und eine Form für jedes Ausrollen. Etwas, das ich als Kind für völlig unverständlich hielt, warum ein Herz tausendmal nebeneinander ausstechen, wenn es doch so viele schöne Formen gibt? 

Also, meine lieben LeserInnen, natürlich werdet ihr das beste Pfefferkuchenrezept der Welt bekommen, welches ich von meiner Oma erhalten habe. Sie hat es von ihrer Tante Elsa erhalten, aber woher sie es wiederum bekommen hat, habe ich keine Ahnung. Aber es ist, wie ihr euch vorstellen könnt, ein wirklich altes schwedisches Rezept. So schmeckt Weihnachten seit mindestens hundert Jahren, zumindest in meiner Familie:

Zutaten:
– 1 ½ dl Wasser
– 1 ½ dl Sirup (ersatzweise dickflüssiger Honig)
– 425 g Zucker
– 315 g Butter
– 800g-1 kg Weizenmehl
– 1 TL Zimt
– 1 TL gemahlene Nelken
– 1 TL gemahlener Ingwer
– 1 EL Backpulver

So geht’s:

  • Sirup und Wasser kochen, die Mischung über die Butter gießen. Füge die anderen Zutaten hinzu und mische gut durch. Den Teig 24 Stunden im Kühlschrank in einer überdeckten Schüssel ruhen lassen.
  • Den Teig so dünn wie möglich ausrollen. Figuren ausstechen und bei 225 Grad ca. 3-5 min auf einem Blech mit Backpapier backen. Achten Darauf achten, dass sie nicht anbrennen.

#2: Zeit für Fenster Nummer zwei!

Hinter dem zweiten Fensterchen kommt dieses zum Vorschein:

Rufe jemanden an, der alleine ist.

Heute werde ich mir etwas mehr Zeit nehmen, um meine Großmutter anzurufen, die 88 Jahre alt ist und alleine lebt. Alle ihre üblichen Routinen mit Chor, Kirche, Abendessen mit Freunden sind natürlich abgesagt und ich kann mir kaum vorstellen, wie langweilig und deprimierend das ist. Jedes Mal wenn ich sie anrufe sagt sie, kurz bevor wir auflegen: Danke dass du angerufen hast, du hast keine Ahnung, was das für mich bedeutet. Nein, das habe ich wahrscheinlich nicht.

Etwas so Kleines und Einfaches für uns kann so groß und wichtig für jemand anderen sein.

Die Jugend von Oma und Opa war von Krisenzeiten durch den Zweiten Weltkrieg geprägt. Ein paar Jahre nach dem Ende des Krieges haben sie geheiratet, ich denke, ihr Glaube und ihr Vertrauen an die Zukunft strahlen von diesem Bild aus.

Wen rufst du heute an? ♡

#17: Have a nice day

Ich las ein Interview mit dem amerikanischen Schauspieler Tom Hanks. Zu Beginn seiner Karriere, als er sein erstes großes Honorar erhielt, dachte er darüber nach was er mit all dem Geld machen sollte. Eines Tages hat er eine große Summe vom Konto abgehoben (ich glaube, es waren Zehntausende von Euro) und sie in einen Umschlag gesteckt und schrieb „Have a nice day“ darauf. Dann legte er das Kuvert auf die nächste Parkbank und ging davon.
Die heutige Herausforderung ist davon inspiriert:

Hinterlasse ein Buch, wo es jemand finden kann.

Jetzt kann ich ein bisschen parteiisch sein, weil ich mit Büchern arbeite, aber ein gut geschriebenes Buch ist sicherlich eines der schönsten Geschenke, die man machen kann? Ich werde das beste Buch nehmen, das ich diese Jahr gelesen habe, packe es ein und lege es an einen öffentlichen Platz, mit einem kleinen Gruß dazu. Ein bisschen wie Toms Kuvert, nur in einer viel kleineren Skala.

Hast du irgendein Buch, das ein(e) Fremde(r) bekommen sollte? ♡

#24: Ein friedvolles Weihnachtsfest

Guten Morgen und frohe Weihnachten alle netten LeserInnen! Heute öffnen wir das allerletzte Fenster in meinem Lichtkalender, ich bin so froh, dass ihr im Dezember so oft reingeschaut habt! Ein wirklich herzliches Dankeschön dafür. Ich denke, dass man heute nichts leisten muss, sondern nur spüren kann wie der Weihnachtsfrieden hoffentlich eintrifft. Aber eine kleine Sache könnten wir tun:

Denke an ein Kind, das deine Welt verändert hat.

Ich denke an viele Leute. Meine Freundin Jessica, über die ich schon einmal geschrieben habe. Und meine Freundin Pernilla, die ich im Alter von fünf Jahren kennengelernt habe. Sie hat meine Welt wirklich so viel lustiger gemacht, voll mit ihrer atemberaubender Fantasie und überschwänglicher Energie. Sowohl meine Mutter als auch ich erinnern sich, wie Pernilla und ich nie aufgehört haben, in meinem Zimmer zu lachen. Aber dann gibt es natürlich noch drei andere Kinder, die mich am meisten verändert haben.

Zuerst, Julius, so klein, mager und gelb von Gelbsucht, kam im April 2011 zu uns und seitdem ist nichts mehr dasselbe. Alle Gefühle wurden auf einmal tausendmal größer. Die Freude über jeden kleinen Fortschritt, der Stolz über seine unbegrenzte Klugheit und Schönheit, die Verzweiflung, als er nur weinte und wir nicht wussten was wir tun sollten. Und dann auch diese Angst und Unruhe, die, wie ich jetzt erkannt habe, ein Leben lang anhalten wird.

Dann, nach nur etwas mehr als einem Jahr, kam unser kleines Sommermädchen mit halsbrecherischer Geschwindigkeit, kaum das ich Zeit hatte mich auf das Kreißbett zu legen. Ich erinnere mich an ihre roten Lippen und ihre rosa Haut, das warme samtige Gewicht als sie dort an meiner Brust lag. Es war so komplett, ein kleiner Sohn zu Hause und jetzt eine Tochter. Es war sommerwarme Luft in Göteborg, als ich am nächsten Tag das Krankenhaus verließ und dachte, jetzt habe ich alles.

So war es viele Jahre lang der Fall. Aber mit der Zeit wuchs bei uns wieder eine Sehnsucht. Dass es vielleicht noch jemanden gab, der zu unserer Familie kommen wollte. Es dauerte einige Zeit, aber in einer verschneiten Nacht im März 2018 wurde Edward geboren, der bereits am ersten Tag die Herzen aller gewann. Der Stolz und der Beschützerinstinkt strahlt um seine Geschwister und er gibt uns jeden Tag jede Menge Gelächter. Er ist derjenige, der alles ganz komplett gemacht hat. ♡

An welches Kind denkst du heute?

#18: Fenster Nummer 18 setzt mit dem Thema Selbstliebe fort

Erinnerst du dich an das allererste Fensterchen? Dort schrieben wir drei Dinge auf, für die wir dankbar sind, und in Fenster Nummer 6 schauten wir in den Spiegel und sagten etwas Nettes über uns selbst. Heute wird es eine Kombination aus beidem sein, nämlich:

Schreibe drei Dinge auf, die du an dir magst.

Ich weiß nicht, wie es für euch ist, aber für mich ist es ziemlich schwer. Oft, wenn ich an mich selber denke, sind es an all meine Mängel. Was ich mit mir selbst ändern sollte, dass ich in vielerlei Hinsicht eine bessere Mutter sein könnte, mehr bei der Arbeit zustande bringen könnte oder meinem Partner mehr Wertschätzung entgegenbringen könnte. Als ich mein erstes Kind bekam, war eine Hebamme die zu mir sagte, versuche mehr Freude daran zu empfinden ein Elternteil zu sein als schlechtes Gewissen zu haben. Es ist natürlich, dass Elternschaft immer mit einem gewissen schlechten Gewissen einhergeht, aber ich entschied dann, dass dies meine Beziehung zu meinem Kind nicht beeinträchtigen sollte. Jede Entscheidung, die ich getroffen habe, basierte auf dem, was zu dieser Zeit das fairste und beste war. Vielleicht ist es jetzt anders, aber ich muss nichts bereuen. Also, meine drei Dinge, die ich an mir mag?

  1. Dass ich eine vollkommen genügend gute Mutter für meine Kinder bin.
  2. Dass ich kreativ bin und in der Regel Lösungen für die meisten Dinge finde.
  3. Dass ich offen bin für neue Denk- und Lebensweisen.

Welche sind deine drei? ♡

Sundsby Säteri und unser neues Familienmitglied

Wenn wir nach Orust fahren, passieren wir die Nachbarinsel Tjörn, wo es so viele schöne Orte zu entdecken gibt. Ein Ort, zu dem wir immer wieder zurückkehren, ist Sundsby Säteri, ein wunderschönes Landgut und Bauernhof mit zugehörigem Park inmitten von Bergen, Laubwäldern und Meeresbuchten.

Der Hof stammt aus dem 16. Jahrhundert und der atemberaubende Gemüsegarten ist erhalten und wird nach traditionellen Methoden geführt.

Ich glaube, ich habe vergessen, euch unser neuestes Familienmitglied vorzustellen. Jedenfalls ist hier Silber, Elisabeths Zwergwidder-Kaninchen, das in diesem Sommer bei uns eingezogen ist. Er lebt zusammen mit seinem Bruder, um den sich Elisabeths Freundin kümmert. Wirklich schön, dass die Mädchen die Tiere zusammen haben und das Stallputzen und Aufpassen untereinander aufteilen können.

Hier im Küchengarten waren sie im Himmelreich und liefen herum, probierten Kohlreste, Salat und gruben Karotten aus.

Ein Teil des Pflanzenbaues war für die Kinder gedacht, wo sie frei pflücken und probieren durften. Das wurde auch vom kleinen Mann geschätzt, der das Meiste was er finden konnte testete…

Elisabeth fand eine Bohne, die zur Jacke passte…

Es gibt viel Schönes für die Kinder, einen Naturspielplatz, spannende Wanderwege und diesen Karpfensee.

Nach dem wir Gemüse gepflückt und einen Kaninchenspaziergang gemacht hatten, wurden wir hungrig, also öffnete Edward das kleine Tor zur Außenterrasse des Cafés.

Sie hatten wirklich ein gutes, Corona-angepasstes System gemacht, bei dem man eine Nummer nahm und der Reihe nach aufgerufen wurde um rein zu gehen um zu bestellen.

Die Kinder haben bei Köttbullar zugeschlagen…

…und wir bestellten zwei Salate mit Grünem aus dem Küchengarten.

Bevor wir weiterfuhren, gingen Edward und ich in den kleinen Blumenladen. Er ist völlig unbemannt und man schreibt einfach auf einen Zettel, was man gekauft hat! Ich liebe dieses Vertrauen an die Menschen.

Edward und ich haben einige Frühlingszwiebeln herausgesucht, die er sorgfältig nach Orust mitnahm. Jetzt sind sie im Boden begraben und warten auf den Frühling. Hoffentlich sieht die Welt dann etwas heller aus. ♡

Wenn die Sonne die Juninacht färbt

Elisabeth und ich bleiben heute noch zu Hause. Das gemütliche Gefühl von gestern ist jedoch weg, da unsere Wärmepumpe gestern Abend beschlossen hat aufzugeben. Also gehen wir umher und frieren ein wenig, aber versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Elisabeth trinkt heiße Schokolade und versteckt sich unter tausend Decken und Kissen auf der Couch. Trotzdem sehnt sie sich immer noch nach Eis, warum haben Kinder immer Lust auf Eis unabhängig der Temperatur? Wie auch immer, die Kälte sowohl drinnen als auch draußen lässt mich vom Sommer träumen und so bin ich beim Durchschauen von Sommerbildern stecken geblieben. Denk dir, all das Wunderbare wo vor uns liegt. In nur fünf Monaten sind wir da, die Natur die jetzt noch reserviert ist, schlägt da aus in vollem Grün und lädt zum Fest des Jahres ein. Wir ziehen dann nach Orust, wo sich das Leben ein bisschen mehr anfühlt. Salzige Bäder, sonnengewärmte Steine, Mückenstiche auf schmale Kinderbeinen und Sonnenuntergänge über goldenen Feldern. Wo wir das Lied hören können, das die Erde singt. Ein Pferd wo seufzt, das Gezwitscher der Vögel als Fond für das Frühstück und die beharrliche Arbeit der Bienen. Schön mit den Veränderungen der Jahreszeiten, das führt dazu das man sich sehnen kann. Und jetzt sehne ich mich nach Sommer und hier kommer einige Bilder von unserem Paradies auf Orust.

Ich bin echt stolz über meine Pfingstrosen die den Umzug von unserem alten Garten in den neuen überlebt haben.

Typischer Sommerlook: Mein randiges Baumwollkleid, Ray-Bans Clubmaster und Baby mit Sonnenhut.

Typischer Sommerlook #2: Gepunkteter Badeanzug, Tattoos und blaue Flecken.

Sommerferien bedeutet Zeit. Zeit, einen Käfig für seinen Tiger zu bauen…

…oder Pfannkuchen zum Frühstück zu machen.

Sonnenschein im Gesicht.

Manchmal verlassen wir unser Paradies um zum Beispiel auf unseren jährlichen Ausflug in das Restaurant Musselbaren in Ljungskile zu gehen…

oder in den Freizeitpark Liseberg in Göteborg.

Zurück auf unserer Veranda…

…und dieser Aussicht. Hier geht die Sonne unter und färbt den ganzen Himmel rosa. Wir sehen die abendlichen Flüge der Schwalben und mit etwas Glück, einige andere Tieren die sich über die Felder bewegen. Elche, Rehe, Füchse oder Kanadagänse. Ein Spektakel, das tausendmal besser ist, als alles was Netflix produzieren kann. ♡

#22: Lass das Licht herein

Mit nur wenigen Tagen bis Weihnachten öffnen wir das heutige Fenster und finden:

Beleuchte einen dunklen Ort.

Heute ist der dunkelste Tag des Jahres, danach bewegen wir uns helleren Zeiten zu. Nutze also die Gelegenheit, heute einen dunklen Ort zu erhellen. Vielleicht ein dunkler Teil des Gartens, deinen Balkon oder das Grab einer geliebten Person? Wir haben vier kleine Kellerfenster zur Straße hin, also dachte ich, dass ich kleine LED-Teelichter und einige andere schöne Dinge für die vorbeigehenden Leute aufstelle, anstatt leere dunkle Fenster.

Man kann das heute Fenster auch mehr symbolisch interpretieren und vielleicht die Dunkelheit eines Mitmenschen mit einer Blume oder einer kleinen Karte erhellen.

Wie machst du diesen Tag heller? ♡

Tag 2 in Stockholm: Vasa-Museum, Brunch und Tösse

Als wir letzten Samstag aufwachten, war das schöne Wetter vom Vortag weg, und Stockholms Himmel war voll mit schweren Wolken. Mit anderen Worten, ein perfekter Tag für einen Museumsbesuch. Nach einem herzhaften Frühstück bei meinem Bruder stiegen wir in den Bus zurück nach Djurgården. Da gibt es nämlich einen alten Favoriten, das Vasa-Museum.

Das Museum enthält das Kriegsschiff Vasa, das auf seiner Jungfernfahrt im August 1628 in Stockholms Bucht kenterte und sank. Nach 333 Jahren auf dem Meeresgrund wurde das riesige Kriegsschiff geborgen und die Reise konnte fortgesetzt werden. Heute ist Vasa das am besten erhaltene Schiff aus dem 17. Jahrhundert und das Vasa-Museum ist das meistbesuchte Museum Skandinaviens. Meine Mutter erzählte mir, dass man, als sie in den 1960er Jahren dort war, das Schiff besteigen durfte und es ständig mit Wasser gespült wurde. Heute steht es in einem eigens errichteten Gebäude mit perfekter Luftfeuchtigkeit in angemessener Entfernung zu den Besuchern. Ich war schon mehrmals im Museum, und schon als Kind war ich immer fasziniert von der Geschichte rund um das Schiff, mit den Machtkämpfen und Fehleinschätzungen die zum Untergang von Vasa führten.

Nun wollte ich natürlich auch meinen eigenen Kindern das Schiff zeigen und obwohl sie meine Faszination vielleicht nicht vollständig geteilt haben, so fing das Schiff während des gesamten Besuchs wirklich ihre Aufmerksamkeit.

Kinder bleiben manchmal für andere Dinge stecken als man selbst. Von diesen Steinen waren sie unglaublich beeindruckt. Es sind die eigentliche Steine, die man im Schiff auf dem Boden hatte, um es zu stabilisieren. (Was schlecht funktionierte, weil das Schiff bei der Jungfernfahrt nach nur zwanzig Minuten kenterte.) „Mama, diese Steine waren in Vasa.“ (Ja, und hinter dir steht Vasa selbst, aber okay. ♡)

Wir folgten den Familienweg, der uns mit einer kleinen Karte rund um das Museum zu insgesamt neun Stationen führte.

Dort erhielten wir Anweisungen und kleine Aufgaben zum Nachdenken. Bei diesem kleinen Modell standen wir eine Weile und studierten lange Vasas Interieur. Der Familienweg ist eine gute Möglichkeit das Interesse der Kinder am Leben zu halten und gleichzeitig selber viel über das Schiff zu lernen.

Wir versuchten uns das Schiff in dieser Farbenpracht vorzustellen.

Die Kinder (und auch ich) testeten in einer Kopie der Taucherglocke zu stehen, mit der man direkt nach dem Untergang versucht hatte die Wertsachen aus dem Schiff zu bergen. Ich, mit meiner Klaustrophobie, habe Panik bekommen, nur indem ich darin stand. Der bloße Gedanke, dass man mit dieser Taucherglocke in kaltes, dunkles Wasser herabgelassen wird, gibt mir einen Ausschlag an meinem ganzen Körper.

Allen Respekt für die Männer die es mit Hilfe der Taucherglocke gelang, mehrere Kanonen des Schiffes zu bergen. Ich kann es nicht in den Kopf bekommen, dass das möglich war.

Neu für mich war die Ausstellung Face to Face. Man fertigte Masken an, die man mit den Schädel der Opfer als Ausgangspunkt produzierte. So hatten wir die Gelegenheit, die Crew der Vasa zu treffen. Es war so interessant, über die Menschen an Bord zu lesen, wie ihr Leben aussah, was sie aßen und mit was sie arbeiteten. Elisabeth fand jedoch, dass die Skelettteile und Masken sehr beängstigend waren, so dass wir schneller durch die Ausstellung laufen mussten, als ich es mir gewünscht hätte. Das Vasa-Museum hat wirklich eine besondere Anziehungskraft und es ist eine tolle Art sich dort mehr über die Geschichte zu lernen.

Als wir fertig waren, spazierten wir in den Bezirk Östermalm, um einen Brunch in Broms einzunehmen. Da haben sie leckere, gut zubereitete und klassische Gerichte, wo man ganze oder halbe Portionen wählen kann. Die Kinder waren auch sehr fasziniert von der Buddha-Statue aus Tellern und mit einer Aura aus Besteck und überlegten sich ob wir auch eine solche zuhause machen können. Ja, warum denn nicht?

Ich bestellte irgendwie das schmackhafteste das es gibt, Eggs Royal mit Avocado und Sauce hollandaise. Dazu ein perfekter Bellini.

Die Kinder ließen wir machen und sie durften das bestellen nach was sie Lust hatten. Elisabeth hat da gleich zugeschlagen und Pommes frites und einen Snickers-Milchshake mit Sahne und Eis bestellt. Pommes in Milchshake zu tauchen, kann etwas mehr dekadent sein? Eine herrliche Idee, findet jedenfalls meine Tochter. ♡

Wir gingen weiter durch die Stadt, in Richtung Tössebageriet auf Karlavägen 77, die ich schon lange besuchen wollte. Die Bäckerei wurde in den 1920er Jahren gegründet und liegt immer noch an der gleichen Stelle wie damals und hat gewisse Teile der ursprünglichen Einrichtung intakt.

Sie sind am meisten dafür bekannt, den „Semmelwrappen“ erfunden zu haben, den du hier ganz unten links sehen kannst. Man muss eine solche Initiative lieben! Ein tragbares Semla-Gebäck, das man unterwegs essen kann. Aber ich musste dieses Mal drauf verzichten zu probieren, weil ich meinem Neffen versprochen hatte, dass er etwas auswählen darf, weil er vor kurzem bei einem Radioquiz gewonnen hat.

Seine Wahl fiel auf die Tösse-Torte, einen Milchschokoladentraum mit Passionsfruchtcreme. Es wurde langsam dunkel auf Stockholms Straßen und wir trugen die Torte nach Hause in die Wohnung meines Bruders. Dort schauten wir uns die Vorrunde für das Melodifestivalen an, also wo man entscheidet wen Schweden dieses Jahr zum Eurovision Song Contest schickt.

Was wir am ersten Tag unserer Reise nach Stockholm gemacht haben findest du hier.

Wünsche dir einen schönen Freitag. ♡

#9: Schalte den Bildschirm aus, schalte alles aus, was dich zersplittert und dein Herz kalt macht

Das heutige Fenster birgt eine echte Herausforderung:

Habe einen bildschirmfreien Abend.

Normalerweise landen wir auf der Couch vor dem Fernseher, wenn die Kinder eingeschlafen sind. Manchmal auch mit dem Handy oder im schlimmsten Fall dem Computer zusätzlich. Und natürlich ist es toll, in eine gut gemachte TV-Serie zu entfliehen und sich für eine Weile zu entspannen. Es gibt ja so viele gut produzierte Sendungen da draußen. Irgendwie hat der Fernseher das uralte Lagerfeuer ersetzt, etwas, um sich rundherum zu versammeln und gemeinsam an einer Geschichte zuzuhören. Aber wenn wir gleichzeitig, jeder für sich, die Arbeits-E-Mails liest oder Lebensmittel einkauft, wird es einfach ein bisschen … zersplittert.

Warum also nicht alle Bildschirme für einen Abend ausschalten? Kerzen anzünden, Brettspiele spielen, Tee trinken und ohne Ablenkungen miteinander reden. Lass dein Herz warm werden. ♡

#16: Fenster Nummer 16 ist voller Liebe

Guten Morgen! Das heutige Fenster schafft du mit nur ein paar wenigen Tastendrücken:

Sende drei SMS voller Liebe.

Lasse deine Liebsten heute wissen, wie viel sie dir bedeuten. Ich meine natürlich nicht nur romantische Liebe, sondern alle Arten von Liebe. Alte, neue, für Geschwister, Freunde, den besten Bäcker der Stadt oder eine Nachbarin die immer für einen da ist. Vielleicht gibt es jemanden, der es wissen sollte, aber der gar keine Ahnung hat wie du fühlst?

♡ Das Leben ist zu kurz, um die Gefühle in der Brust zu lassen. ♡

Wer bekommt heute deine liebevollen SMS?

#20: Fenster zwanzig und das vierte Licht

Heute ist bereits der vierte Advent und nur noch zwei Werktage, bis wir unsere Weihnachtsferien haben. In diesem Jahr gibt es viele, die Weihnachten nicht zusammen mit ihren Lieben feiern können, weil es ein besonderes Jahr ist. Aber für andere fehlt immer jemand zu Weihnachten. Das heutige Fenster ist für diejenigen, die nicht mehr bei uns sind:

Wenn du die vier Kerzen anzündest, zünde jede für jemanden an, den du vermisst.

Eine meiner Kerzen wird für meinen Onkel sein, der viel zu jung gestorben ist. Ich liebte es, als Kind bei ihm zu sein, weil er selbst wie ein Kind war, nur größer und geborgener. Es war ungefähr so als wäre man mit Pippi Langstrumpf zusammen, er dachte, wir könnten auf den Tisch malen und in den Kronleuchtern hängen. Er flüsterte mir während den Familienessen kleine Streiche und Ideen zu, denen ich mit Freude und großen Augen folgte. Einmal zu Weihnachten, zum Beispiel, tauchte er schleimige Fischbällchen in Schokolade und bot sie als Pralinen an und es gibt tausend andere solcher Geschichten. Es ist so traurig, dass er seine Enkelkinder nie erlebt hat, weil ich weiß, dass er der beste Großvater der Welt geworden wäre. ♡

Für welche Personen zündest du heute die vier Kerzen an?

#3: Guten Morgen 3. Dezember!

Ich hoffe, ihr seid mit dabei und verbreitet etwas Licht auf der Welt.
Das heutige Fenster enthält:

Gestalte etwas mit deinen Händen.

Meine Vorfahren waren, soweit zurück wir wissen, Bauern. Ich denke, in Wirklichkeit bin ich nur eine verwirrte Bauerin, die versucht, in einem anderen Alltag als meine Vorfahren einen Sinn zu finden. Sachen die mich gut fühlen lassen sind, wenn ich meine Hände in der Erde habe, Gerichte von Grund auf koche und von Kindern und Tieren umgeben bin. Der Natur Aufmerksamkeit zu schenken, den Wechsel der Jahreszeiten beobachten, den Blick auf den Horizont weilen. Und mit den Händen etwas erschaffen können.

Der Trick besteht darin, es sich selbst nicht zu schwer zu machen. Wie hier haben die Kinder und ich Orangenscheiben im Ofen getrocknet und auf einem Nähfaden aufgehängt. Es riecht wunderbar und wird sehr schön für Weihnachten sein. Außerdem, narrensicher auch für mich, wo nicht so geschickt ist.

Die obere Schleife ist auf die gleiche Art und Weise gemacht besteht jedoch aus Popcorn und kann auch im Weihnachtsbaum oder um einen Türpfosten niedlich sein. Die Kinder aßen mindestens jedes andere Popcorn, aber sie konzentrierten sich wirklich lange und sorgfältig während dieses Handwerks.

Etwas anderes, das ich gerne noch einmal versuchen möchte, ist Gegenstände aus Ton oder Lehm zu formen. Getöpfert habe ich seit dem Kunstunterricht im Gymnasium nicht mehr. Ich erinnere mich, dass ich es damals geliebt habe. Fühle dich frei zu schreiben was deine Handwerke oder kreative Ideen sind. ♡

#8: Fensterchen Nummer Acht ist jetzt offen

Das heutige Fenster steht im Zeichen der Tiere und enthält:

Esse heute vegetarisch.

Vor Weihnachten könnte es einem ein weniger übel werden, mit all der grotesken Werbung für Fleisch, die jeden Flyer und jede Anzeige füllt. Ich bin seit vielen Jahren Vegetarier und kann mir das Leben nicht anders vorstellen. Trotzdem kann ich die Geschichte der Menschheit als Fleischfresser respektieren, wo sie in vielen Fällen unser Leben gerettet hat.

Ich erinnere mich, wie meine Oma mir erzählte, wie sie auf einem Bauernhof aufwuchs. Die Kinder hatten Namen für alle Tiere und zu Weihnachten machte man es ihnen extra schön mit Stroh in der Scheune. Sie hatten die besten Winteräpfel gespart, die die Tiere am Weihnachtsmorgen bekamen. Sie wussten, wie wichtig die Tiere waren, um die große Familie zu ernähren und behandelten sie immer mit Respekt. Das Schwein wurde auf dem Hof geschlachtet und jeder auch so kleinster Teil des Tieres wurde verwertet. Die Grundnahrungsmittel für Omas Familie waren vegetarisch und Fleisch war ein seltener Luxus. Obwohl es nur wenige Generationen entfernt ist, ist die Realität für die heutigen Fleischtiere eine ganz andere als zu Omas Zeiten, wie jeder weiß. Kurze Leben ohne die Möglichkeit im Freien zu sein, lange und überfüllte Transporte zu Schlachthöfen und schmerzhafte Tötungsmethoden. Als es zuerst ein Luxus gewesen war, scheint es nun so dass viele denken, dass Fleisch in so ziemlich jeder Mahlzeit enthalten sein sollte. Ich denke, das Urteil der Zukunft gegen die Fleischindustrie wird hart sein, also nutze die Gelegenheit, heute mehr vegetarisch zu essen und verbreite etwas Hoffnung für die Tiere. ♡

Solche Leckereien backe ich auch gerne mit den Kindern und die verbleiben die einzigen Schweine bei meinem Weihnachtsessen.

#23: Der Tag vor dem Tag!

Das vorletzte Fenster des Lichtkalenders enthält etwas, das immer Freude verbreitet:

Backe etwas Gutes und laden jemand anderen ein.

Etwas Selbstgemachtes zu verschenken, kann nie schief gehen. Ich denke oft an ältere Generationen von Frauen, die ihre Gefühle vielleicht nicht immer in Worten ausdrücken, sondern sie in Taten als sorgfältig zubereitetes Essen oder feines Gebäck zeigen. Heute ist der kleine Heiligabend, einer meiner Lieblingsabende des ganzen Jahres. Wir sind nur Familie, probieren das Weihnachtsessen, essen viele hausgemachte Weihnachtssüßigkeiten, zünden den Weihnachtsbaum an und fühlen einfach nur die Stille (soviel das mit drei Kindern geht 😊).

Elisabeth und ich machen immer unsere einfache Version der Mozartkugeln und so auch in diesem Jahr. Marzipan, Nougat und Schokolade, gibt es etwas Leckeres? Die meisten essen wir wahrscheinlich selber, aber die Schönsten legen wir in eine nostalgische Keksdose und geben sie heute Abend unseren Nachbarn.

Was backst du heute, würde ich gerne wissen? ♡

Hier findest du zwei andere Weihnachtsrezepte, die ich letztes Jahr gemacht habe.

Schöner frostiger Morgen

Seit wir umgezogen sind, haben die Kinder nur einen kurzen Gehweg zur Schule. Es ist immer noch dunkel wenn wir uns auf den Weg machen und seit der Frost kam, ist unsere kleine Stadt zur Gänze mit einem Zuckerguss eingebettet. Jedes kleine Haus auf der Straße ist wundervoll mit schönem Weihnachtsschmuck dekoriert.

Wir sehen wie die Leute langsam aufwachen. Sie trinken Kaffee, lesen die Zeitung und jemand hat das erste Kaminfeuer des Tages entzündet.  

Im ältesten Haus unserer Kleinstadt, erbaut 1632, war noch niemand wach.

Also war ich wieder zu Hause und es wird langsam heller. Dies ist unser Kücheneingang mit Blick auf unseren Nachbarn, den botanischen Garten. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag! ♡

#1: Heute öffnen wir das erste Fenster!

Guten Morgen! So toll, dass ihr mich bei meinem Adventskalender begleiten möchtet. Hinter Fenster Nummer eins finden wir folgendes:

Schreibe drei Dinge auf, für die du dankbar bist.

Ich habe in meinem Leben von Zeit zu Zeit ein Dankbarkeitstagebuch geschrieben und weiß eigentlich nicht wirklich, warum ich es nicht immer tue. Es ist wie das Leben im Allgemeinen: Das worauf man sich konzentriert, wächst. Je mehr ich über Dankbarkeit nachdenke, desto dankbarer werde ich für das Leben, das ich bekommen habe. Gerade heute schreibe ich folgendes auf:

  1. Meine Familie, die mich sowohl sicher als auch stark fühlen lässt.
  2. Das gemütliche Weihnachtsgefühl, das sich langsam bei uns zu Hause einfindet.
  3. Eine Zeichnung, die ich von Edward bekommen habe. (Ein wackeliger, runder Ball den er, fast vor Stolz platzend, mir gab und fragte, ob ich ihn an die Wand hängen wollte.)

Was sind deine drei?

Wir hören uns morgen wieder. ♡

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